mediNiK®+ SUCTION

Steinfragmente binden.
Mit Absaugung entfernen.

Vorteile bei der Anwendung von mediNiK®+ Suction

Die Hydrogel-Methode von mediNiK® ermöglicht die Entfernung gebundener Steinfragmente mit einem Steinfangkörbchen oder neu in Kombination mit Suction über eine flexible, navigierbare Ureterabsaugschleuse (FANS).

Mit der Anwendung von mediNiK in Kombination mit Suction erreicht man:

  • Höhere Steinfreiheitsrate 1

  • Entfernung auch im unteren Nierenkelch

  • Größere Fragmente absaugbar (auch > 0,5 mm)

  • Kürzere Laserzeit 2

  • Schonung der Niere

1 aus einer retrospektiven Studie mit 25 Patienten. Abstract zum ICE Kongress Rom 2025.
2 durch geringeren Dusting Bedarf.

SMASH-Studie

Suction-assisted mediNiK® Application for Stone Harvesting Study

Studientyp und Status

Retrospektive, monozentrische Analyse von Dezember 2024 bis November 2025.
Abgeschlossen.

Studienziel

Bewertung der Steinfreiheitsrate nach Anwendung von mediNiK® in Kombination mit einer flexiblen und navigierbaren ureteralen Absaugschleuse (FANS).

Studiendesign

Bei 25 Patienten mit Nierensteinen wurde eine retrograde intrarenale Chirurgie (RIRS) unter Verwendung eines Einweg-Endoskops, eines Thulium-Faserlasers sowie mediNiK® in Kombination mit FANS durchgeführt. Die Steinfreiheit wird mittels nativer Computertomographie (NCCT) mindestens 12 Wochen nach der Intervention beurteilt. Steinfreiheitsgrad A ist definiert als keine im CT nachweisbaren Steine gemäß Journal of Endourology (SAGE Publications. ENR Author Instructions. 2026.)“

Ergebnis

mediNiK®+ Suction in der Anwendung

Erfahren Sie im Anwendungsvideo und in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie mediNiK® mit Suction angewendet wird. Die Hydrogelfestigkeit lässt sich dabei durch Verdünnung von K2 an Steinlast und Instrumentendurchmesser anpassen.

1. Nach Beendigung der Lithotripsie Spülung & Absaugung ausschalten

2. mediNiK® K1 über den Arbeitskanal applizieren
Weniger ist mehr: In vielen Fällen reicht 1 ml K1 aus, um die Fragmente zu bedecken.

3. Vorsichtig 1–2 ml 0,9 % NaCl über den Arbeitskanal applizieren
Dieser Schritt spült verbleibendes K1 aus dem Arbeitskanal.

4. Verdünntes K2 über den Arbeitskanal applizieren
In vielen Fällen sind 3–5 ml verdünntes K2 ausreichend.

5. Spülung & Absaugung einschalten, um den Hydrogel-Clot zu entfernen
Um die Entfernung zu erleichtern, bewegen Sie die Absaugschleuse vor und zurück sowie auf und ab. Ziehen Sie anschliessend das Ureterorenoskop langsam zurück.

Stellen Sie sicher, dass alle Hydrogel-Clots entfernt wurden. Sollten dennoch Hydrogel-Clots verbleiben, werden diese – in der Regel – durch die Diurese aufgelöst. Das Hydrogel kann auch aktiv durch die Zugabe eines Chelatbildners (z.B. EDTA) aufgelöst werden.

Wiederholung des Verfahrens: Falls das Verfahren wiederholt wird, muss das gesamte zuvor verwendete gelbe K2 vollständig aus der Niere gespült werden.
Einmalanwendung: mediNiK® ist für die einmalige Anwendung bestimmt und darf nicht resterilisiert werden.
Entsorgung: Die Spritzen gefüllt mit dem blauen K1 und gelben K2 können nach den niedrigsten krankenhausinternen Entsorgungsstandards entsorgt werden. Das Hydrogel muss separat entsorgt werden, da es mit Schleimhäuten und/oder Urin in Berührung gekommen ist.

Hinweis

Alle im Zusammenhang mit dem Produkt auftretenden, schwerwiegenden Vorkommnisse müssen dem Hersteller und der zuständigen Behörde des Mitgliedsstaats, in dem der Anwender und/oder Patient niedergelassen ist, gemeldet werden (vigilanz@purenum.com).